Den Traum verwirklichen: Werbung für schwarzen Stolz

Die 1970er Jahre spiegelten einen neuen Geist des Rassenstolzes bei Afroamerikanern wider. Inspiriert von der Black-Power-Bewegung begannen Schwarze, neue kulturelle Identitäten zu entwickeln, die auf selbstdefinierten Werten basierten. Afrikanische und afroamerikanische Kultur und Geschichte wurden gefeiert und der Slogan „Black is Beautiful“ wurde als starkes Statement der pro-schwarzen Gruppenidentität angenommen.

Amerikanische Unternehmen waren daran interessiert, wie sich das schwarze Amerika veränderte, aber aus wirtschaftlichen Gründen. Die Kaufkraft des städtischen Schwarzmarktes war groß und wuchs. Schwarze folgten jedoch nicht den gleichen Kaufmustern wie Weiße, und für viele Unternehmen war die schwarze Gemeinschaft ein Rätsel. Als Tom Burrell diesen Trend sah, verwandelte er das begrenzte Verständnis von Corporate America für das schwarze Leben und die Kultur in eine berufliche Chance und veränderte dabei das Gesicht der amerikanischen Werbung.

1971 gründete Burrell eine kleine Werbeagentur in Chicago, um großen Firmenkunden zu helfen, sich mit dem expandierenden afroamerikanischen Markt zu verbinden. Sein Genie bestand darin, Werbebotschaften mit positiven sozialen und kulturellen Bildern von Afroamerikanern zu erstellen, die auch ein breiteres weißes Publikum ansprachen. Burrell war jedoch zuversichtlich, dass Amerikas Faszination für das schwarze Leben die Zuschauer anziehen und positive Ergebnisse erzielen würde.

Heute ist die Burrell Communication Group eine der größten afroamerikanischen Werbefirmen des Landes. Burrell, jetzt emeritierter Vorsitzender der Agentur, die seinen Namen trägt, bleibt ein national anerkannter Marktführer in den Bereichen Marketing und Werbung.

Der Einfluss der Black Power-Bewegung

Tom Burrell erklärt, wie ihn die „Black is Beautiful“ -Bewegung dazu inspirierte, positive Bilder von Schwarzen in die Werbung zu bringen.

Was fürchteten Werbetreibende?

Tom Burrell erinnert sich, warum Werbetreibende befürchteten, dass Schwarze in Fernsehwerbung weiße Zuschauer ausschalten würden.

Die schädlichen Bilder von heute

Tom Burrell erzählt, warum negative Bilder von Afroamerikanern heute schädlicher sind als die früherer Generationen.

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