Justiznachrichten

CHICAGO — Drei Männer wurden wegen angeblicher Entführung mehrerer Opfer mit vorgehaltener Waffe in den Vororten von Chicago angeklagt.

Die Angeklagten führten im vergangenen Jahr zwei Entführungen in Naperville und Westchester durch und versuchten eine dritte in Südholland, so eine vor dem US-Bezirksgericht in Chicago zurückgegebene Anklageschrift.

Angeklagt wegen Beteiligung an einer Entführungsverschwörung sind SEDGWICK WILLIAMS, 43, aus Chicago; IVAN AYERS, 33, aus Chicago; und TAI HON LA, 31, aus Beach Park. Die Anklage trägt eine maximale lebenslange Haftstrafe im Bundesgefängnis. Alle drei Angeklagten befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam. Die Anklageerhebung ist für Dienstag um 1:00 Uhr vor der US-Richterin Beth W. Jantz geplant.

Die Anklageschrift wurde von John R. Lausch, Jr., US-Staatsanwalt für den nördlichen Bezirk von Illinois; Emmerson Buie, Jr., Special Agent-in-Charge des Chicago Field Office des FBI; und Robert Marshall, Chef der Naperville Police Department. Wertvolle Unterstützung bei der Untersuchung wurde von der Westchester Police Department und South Holland Police Department zur Verfügung gestellt. Die Regierung wird von den stellvertretenden US-Anwälten Jared C. Jodrey und Corey B. Rubenstein vertreten.

Laut der Anklageschrift und einem kürzlich entsiegelten Bundesdurchsuchungsbefehl ereignete sich die erste Entführung am Okt. 17, 2019, in Naperville, als die Angeklagten sich als Strafverfolgungsbeamte ausgaben, um einen Mann vor einem Elektronikgeschäft zu entführen, das er besaß. Die Angeklagten haben das Opfer angeblich körperlich angegriffen, erpresste seine Familie, und sein Geschäft eingebrochen. Das Opfer wurde in einem Krankenhaus medizinisch behandelt.

Die Angeklagten führten am Nov. 16, 2019, in Westchester, die Anklage Staaten. Wieder als Strafverfolgungsbeamte posieren, Die Angeklagten entführten einen Mann außerhalb seines Wohnsitzes und zwangen ihn zurück in sein Haus, wo sie ein anderes Opfer ergriffen und beide in den Keller zwangen, Die Anklage und der Durchsuchungsbefehl besagen. Zwei weitere Opfer kamen später in der Residenz an und wurden ebenfalls mit vorgehaltener Waffe in den Keller gezwungen, Der Durchsuchungsbefehl besagt. Die Angeklagten stahlen angeblich Bargeld und Schmuck, bevor sie die Residenz verließen.

Die Angeklagten versuchten am Dez. 11, 2019, in Südholland, konnten jedoch nicht in das Haus des beabsichtigten Opfers einreisen, heißt es im Durchsuchungsbefehl.

Zusätzlich zur Verschwörungszählung werden die Angeklagten auch wegen individueller Entführung und versuchter Entführung sowie wegen illegalen Waffen- und Munitionsbesitzes angeklagt. Jedem der Angeklagten war es aufgrund einer früheren Verurteilung wegen Verbrechens verboten, legal eine Schusswaffe oder Munition zu besitzen.

Die Öffentlichkeit wird daran erinnert, dass eine Anklage kein Beweis für Schuld ist. Die Angeklagten gelten als unschuldig und haben Anspruch auf ein faires Verfahren, bei dem die Regierung die Schuld zweifelsfrei beweisen muss. Im Falle einer Verurteilung muss das Gericht angemessene Strafen nach Bundesgesetzen und den Advisory United States Sentencing Guidelines verhängen.

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