Was ist die Definition von Liebe?

In der ersten Lesung der heutigen Messe geht es um die Liebe. Der heilige Johannes sagt: „Lasst uns einander lieben, denn die Liebe ist von Gott; Jeder, der liebt, ist von Gott gezeugt und kennt Gott.“ Die ganze Lektüre handelt von Gottes Liebe zu uns und unserer Liebe zu Gott und zueinander. Tatsächlich wurde gesagt, dass die gesamte Bibel in einem Wort zusammengefasst werden kann, „Liebe“.

Aber was ist Liebe? Es gibt so viele verschiedene Arten von Liebe, dass es schwer ist, sie zu definieren. Wir lieben unsere Ehepartner, Kinder, Familie, Freunde und sogar unsere Haustiere. Es gibt so viele verschiedene Arten von Liebe, wie es Menschen gibt, weil wir jeden Menschen auf eine völlig andere Weise lieben als jeden anderen Menschen. Unsere Liebe zu jedem einzelnen Menschen in unserem Leben ist so einzigartig und anders wie seine Fingerabdrücke. Wir werden von Gott auf dieselbe Weise geliebt. Er liebt jeden von uns individuell und kollektiv.

Aber was ist eine gute Definition von Liebe? Wie können wir erklären, was echte Liebe ist? Es gibt so viele verschiedene Arten von Liebe, wie platonische Liebe, agape Liebe, romantische Liebe, Mutterliebe, brüderliche Liebe, etc. Jeder kennt Menschen, die aufgrund eines fehlgeleiteten Gefühls der Liebe sündigen. Also, was ist die Definition von Liebe?

Das Evangelium von heute hat die Antwort. Die Jünger kommen zu Jesus, besorgt um das Wohlergehen der Menge. Es war spät und sie hatten Hunger. Die Jünger baten Jesus, die Menge zu entlassen, damit sie in die umliegenden Dörfer und Bauernhöfe gehen und etwas zu essen kaufen konnten. Die Jünger haben tatsächlich gezeigt, was echte Liebe ist, im heutigen Evangelium, als sie mit ihren Sorgen um die Menschen zu Christus gingen.

Wahre Liebe besteht darin, das letztendliche Wohl eines anderen Menschen zu begehren.

Dies ist eine sehr einfache Definition von Liebe. Es ist nicht kompliziert. So liebt Gott uns und so sollen wir andere lieben, indem wir wünschen, was gut für sie ist. Liebe ist echt, wenn sie sich um die Bedürfnisse einer anderen Person (en) kümmert. Dies gilt insbesondere für Ehen, gilt aber auch für alle Beziehungen in unserem Leben.

Es scheint ein wenig seltsam, dass, als die Jünger Jesus baten, die Menschen gehen zu lassen, damit sie etwas zu essen kaufen konnten, er ihnen sagte: „Gebt ihnen selbst etwas zu essen“. Er muss doch gewusst haben, dass sie nicht genug zu essen hatten, um die ganze Menge zu ernähren? Sie sagten ihm, dass es 200 Tagelöhne kosten würde, eine Menge dieser Größe zu ernähren, es war aus ihren Mitteln, dies zu tun. Natürlich wusste Jesus das schon, aber er sagte ihnen, sie sollten gehen und sehen, wie viele Brote sie hatten.

Die Jünger brachten fünf Brote und zwei Fische zurück. Es war nur ein bisschen Essen, aber sie brachten, was sie hatten, und Jesus tat den Rest. Dies ist eine großartige Sache zu erinnern. Jesus hat die Macht, Dinge zu tun, die wir nicht können. Wir tun, was wir können, und er kann uns helfen, den Rest zu erledigen.

Jesus speiste fünftausend Männer mit fünf Broten und zwei Fischen, und jeder hatte viel zu essen, und es gab auch 12 Körbe mit Überresten.

Viele Menschen betrachten die heutige Lesung des Evangeliums als Vorläufer der Eucharistie, weil Christus das Brot brach, es seinen Jüngern gab, die es wiederum den fünftausend Menschen zu essen gaben. Das ist genau wie bei der Messe, wenn der Priester vor Christus steht, das Brot bricht, es den eucharistischen Ministern gibt, die es wiederum den Menschen zum Essen geben.

Christus vollbrachte ein Wunder, indem er fünf Brote vermehrte, um fünftausend Menschen zu ernähren, und er vollbringt auch bei jeder Messe ein Wunder, wenn das Brot in seinen Leib verwandelt wird. Jesus nannte sich das Brot des Lebens, und so ist er.

Das heutige Evangelium kann in der Tat der Vorläufer der Eucharistie sein. Christus wollte seinen Jüngern vielleicht zeigen, wie die Messe aussehen würde, wenn er buchstäblich sein Volk ernähren würde – sich selbst. Vielleicht wollte Jesus die Menschen aber auch nur ernähren, weil sie hungrig waren. So oder so, oder in beide Richtungen, Liebe herrscht.

Die wahre Liebe begehrt immer das Wohl des anderen. Jesus und seine Jünger fütterten die Menschen, weil sie hungrig waren. Christus und seine Jünger tun es immer noch jede Woche in der Messe. Liebe herrscht bei jeder Messe. Die Liebe Christi zu uns ist ewig. Er hat nie aufgehört, uns zu lieben, und er wird es nie tun. Er will immer, was gut für uns ist und ist persönlich um unser Wohlergehen besorgt.

Jesus Christus ist die fleischgewordene Liebe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.